VON ROT NACH WEISS – ESSAOUIRA

Und plötzlich dachten wir so:
„ Sometimes you just have to go with the waves“
und genau das machten wir auch.

Wir verlassen die „rote Stadt“.
Früh morgens gings los in Richtung Essaouira. Essaouira bedeutet übrigens „die Entschlossene“ und genau so entschlossen fuhren wir los in Richtung Atlantik. Essaouira liegt ca. 3 Autostunden entfernt von Marrakech. Nur eine kurze Strecke verläuft über die Autobahn danach kann man entspannt die wunderschöne Landschaft von Marokko bestaunen. Auf dieser Strecke welche übrigens Souss genannt wird, finden sich unzählige Oliven- und Orangenbäume wieder. Immer mal wieder erscheinen Schafsherden am Strassenrand und wir halten an um die kleinen Babyschafe zu sehen.

Dann plötzlich aus dem nichts erscheinen die für diese Gegend berühmten Arganbäume. Sie sind grösser und massiver als die anderen Bäume und sie tragen noch ein anderes, ziemlich besonderes Merkmal an sich. Unzählige Ziegen stehen auf den Ästen! Wir können unseren Augen kaum trauen, denn die Ziegen stehen so optimal verteilt auf den dünnen Ästen, dass dies für unmöglich erscheint. Die Ziegen werden nämlich dazu gebracht die Blätter der Arganbäume zu fressen, da diese viele Nährstoffe erhalten.
Nach einem kurzen Fotostopp mit Babyziege auf dem Arm fuhren wir weiter.
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Eine weitere dreiviertel Stunde später sind wir in Essaouira angekommen. Uns wird schnell bewusst, dass wir die Farben gewechselt haben, denn diese Hafenstadt erscheint in einem wunderschönen Weiss.

Natürlich machen wir uns direkt auf den Weg um den Hafen zu erkunden. Unzählige Fischerboote schippern vom Meer in Richtung Hafen und umgekehrt. Die Fischer breiten die Fische aus, welche sie am frühen Morgen gefangen haben. Vom Hai bis zum Rochen finden wir hier unzählige Fischarten.

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Vom Hafen geht es in die Medina von Essaouira welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auch hier gibt es unzählige kleine Läden und Markstände, sowie Metzger, Gewürzhändler und Schmuckverkäufer. Was uns hier aber vor allem überrascht sind die vielen Streetart-Malerein, welche sich über die ganze Medina verteilen.
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Von der Stadt gehen wir in Richtung Meer, denn wir wollen noch einige Schritte im Sand machen.
Wir erfreuen uns über den Duft des Meerwassers. Das Meer wirkt beruhigend und aufbrausend zugleich und wir sind uns einig das wir den Wellen stundenlang zusehen können. Viele Surfer versammeln sich hier um die optimale Welle zu suchen. Die Kaffees entlang der Strandpromenade ist voll von Leuten welche die letzten Sonnenstrahlen des Tages einfangen wollen. Zum Glück erhaschen wir noch einen der letzten Sonnenplätze mit Blick auf den Atlantik.

Am Strand befinden sich viele Kamele und Pferde. Wir als Pferdeliebhaber können es einfach nicht lassen und müssen selbstverständlich noch eines streichlen und ein paar Fotos knipsen.

Bevor die letzten Sonnenstrahlen Essaouira – die weisse Stadt – erreichen machen wir uns auf den Rückweg und wechseln erneut die Farben.

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