MARRAKECH – STADT DER PALÄSTE

Marrakech ist die Stadt der atemberaubenden Architektur und der Paläste. Die 2 Paläste die wir besuchten, gehören zu den grossen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hier kann man erahnen, wie wunderschön die Stadt früher schon war und sieht welche Schönheit sie immer noch ist. In diesen beiden Palastmauern, die wir besucht haben, taucht man ein in die Märchen wie in tausendundeiner Nacht. 

Palais Bahia

Der Palais Bahia ist ein atemberaubendes Beispiel marokkanischer Baukunst und deshalb auch ein UNSECO Weltkulturerbe. Und das zu Recht, dieser wunderschöne riesige Palast ist einer der schönsten Gebäude von Marokko. Gebaut wurde er im 19. Jahrhundert. Heute stehen die Räume leer, sie werden jedoch auch als Filmkulisse  oder für Staatsbesuche als Unterbringung genutzt. Wir waren total fasziniert von diesem Bauwerk! Unbedingt besuchen!

Öffnungszeiten: 8.30-12.00 / 14.40-18.00 // Eintritt 10 Dirham

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Palais El Badi

Der Palast El Badi wurde um 1580 erbaut. Heute lassen die prachtvollen Mauerreste nur noch erahnen wie wunderschön und atemberaubend dieser Palast einmal war. Obwohl der Palast nicht mehr erhalten ist, lohnt sich ein Besuch! Die Palastmauern geben ein wunderschönes Licht ab und zahlreiche Störche nisten darauf. Zu bestaunen gibt es den wunderschönen Innenhof des Palastes sowie eine tolle Terrasse über die man ganz Marrakech sehen kann.

Öffnungszeiten: 8.00-17.00 // Eintritt 10 Dirham

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VON ROT NACH WEISS – ESSAOUIRA

Und plötzlich dachten wir so:
„ Sometimes you just have to go with the waves“
und genau das machten wir auch.

Wir verlassen die „rote Stadt“.
Früh morgens gings los in Richtung Essaouira. Essaouira bedeutet übrigens „die Entschlossene“ und genau so entschlossen fuhren wir los in Richtung Atlantik. Essaouira liegt ca. 3 Autostunden entfernt von Marrakech. Nur eine kurze Strecke verläuft über die Autobahn danach kann man entspannt die wunderschöne Landschaft von Marokko bestaunen. Auf dieser Strecke welche übrigens Souss genannt wird, finden sich unzählige Oliven- und Orangenbäume wieder. Immer mal wieder erscheinen Schafsherden am Strassenrand und wir halten an um die kleinen Babyschafe zu sehen.

Dann plötzlich aus dem nichts erscheinen die für diese Gegend berühmten Arganbäume. Sie sind grösser und massiver als die anderen Bäume und sie tragen noch ein anderes, ziemlich besonderes Merkmal an sich. Unzählige Ziegen stehen auf den Ästen! Wir können unseren Augen kaum trauen, denn die Ziegen stehen so optimal verteilt auf den dünnen Ästen, dass dies für unmöglich erscheint. Die Ziegen werden nämlich dazu gebracht die Blätter der Arganbäume zu fressen, da diese viele Nährstoffe erhalten.
Nach einem kurzen Fotostopp mit Babyziege auf dem Arm fuhren wir weiter.
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Eine weitere dreiviertel Stunde später sind wir in Essaouira angekommen. Uns wird schnell bewusst, dass wir die Farben gewechselt haben, denn diese Hafenstadt erscheint in einem wunderschönen Weiss.

Natürlich machen wir uns direkt auf den Weg um den Hafen zu erkunden. Unzählige Fischerboote schippern vom Meer in Richtung Hafen und umgekehrt. Die Fischer breiten die Fische aus, welche sie am frühen Morgen gefangen haben. Vom Hai bis zum Rochen finden wir hier unzählige Fischarten.

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Vom Hafen geht es in die Medina von Essaouira welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auch hier gibt es unzählige kleine Läden und Markstände, sowie Metzger, Gewürzhändler und Schmuckverkäufer. Was uns hier aber vor allem überrascht sind die vielen Streetart-Malerein, welche sich über die ganze Medina verteilen.
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Von der Stadt gehen wir in Richtung Meer, denn wir wollen noch einige Schritte im Sand machen.
Wir erfreuen uns über den Duft des Meerwassers. Das Meer wirkt beruhigend und aufbrausend zugleich und wir sind uns einig das wir den Wellen stundenlang zusehen können. Viele Surfer versammeln sich hier um die optimale Welle zu suchen. Die Kaffees entlang der Strandpromenade ist voll von Leuten welche die letzten Sonnenstrahlen des Tages einfangen wollen. Zum Glück erhaschen wir noch einen der letzten Sonnenplätze mit Blick auf den Atlantik.

Am Strand befinden sich viele Kamele und Pferde. Wir als Pferdeliebhaber können es einfach nicht lassen und müssen selbstverständlich noch eines streichlen und ein paar Fotos knipsen.

Bevor die letzten Sonnenstrahlen Essaouira – die weisse Stadt – erreichen machen wir uns auf den Rückweg und wechseln erneut die Farben.

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MARRAKECH – EINE STADT IM AUFBRUCH

Die Sonne blinzelt durchs Flugzeugfenster, es ist 8.00 Uhr Morgens und wir landen von der kalten, grauen Schweiz im Gold schimmernden Marokko. Die Sonne strahlt und ein angenehm kühler Wind bläst. Wir steigen aus dem Flugzeug und werden von Mustafa unserem Fahrer bereits freudig erwartet.

Ein goldener Himmel, der sich vermischt mit dem Braun der alten Hausfassaden ziert die Stadt. Im alten Zentrum, das von einer Stadtmauer umgeben ist, genannt Medina, findet man das traditionelle Marrakech. Diese Stadt ist ein Paradies der Farben und Düfte, die uns die ganze Woche begleiten und faszinieren. Vom feinen Duft der vielen Gewürze und Duftkerzen zum Geschmack vom grillierten Fleisch und Tajine in den Strassen sind wir fasziniert. Laut, pulsierend und vorallem eines: Spannend! Marrakech ist ein Ort, wie kein anderer und genau deshalb haben wir uns so in diese Stadt verliebt.

Viele Eindrücke finden sich hier auf engstem Raum. Vom Metzger, der sein Fleisch prachtvoll präsentiert (auch noch lebend zum Teil),zum Gemüsehändler, zum Schlüsselmacher oder Hufschmied, in der Medina bekommt man einfach alles.

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Mitten drin wohnen wir. Die beste Unterkunftsmöglichkeit bieten die vielen wunderschönen Riads. Von aussen würde man nie die Schönheit vermuten, die sich hinter den grossen Türen verbirgt. So sind auch wir überrascht als wir mit dem Koffer durch die engen Gassen gehen und vor einer riesigen etwas heruntergekommene Türe klopfen. Wir sind sprachlos denn dahinter wartet ein Wunder aus Tausendundeiner Nacht. Um etwas flexibler zu sein und auch noch ein anderes Riad zu sehen wechseln wir nach 2 Tagen das Riad. Beide sind wunderschön und gefallen uns auf Anhieb. Das Personal ist extrem zuvorkommend und wir werden gleich in die Riad-Familie aufgenommen.

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Doch neben der Medina gibt es auch noch das neue Marrakech. Herausgeputzt, modern und ganz anders. Modeketten und Warenhäuser reihen sich aneinander. Die Leute sind ganz anders gekleidet, man könnte auch meinen in Dubai zu sein. Diese Welt ist uns eher fremd und auch vielen Marokkanern. Im Einkaufszentrum beobachten wir viele ältere Menschen, die kichern, weil sie das erste Mal auf einer Rolltreppe stehen. Hier treffen die moderne und die traditionelle Welt zusammen. Wir sind überzeugt Marrakech wird sich in den nächsten Jahren ändern. Viel wird investiert und gebaut, um die Stadt zu einer Weltmetropole zu machen. Wir hoffen dies gelingt nicht auf Kosten der Einwohner und der wunderschönen Stadt, die geprägt durch Kultur, Herzlichkeit und Offenheit diesen Ort so einzigartig macht.

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